„Für Pietro De Maria ist Chopin unter seiner zerbrechlichen und graziösen Oberfläche, auf der ganzen Linie ein Mann von Feuer und Eis“, schreibt ein Kritiker über die gegenwärtig bei DECCA erscheinende Gesamteinspielung von Chopins Klavierwerk. Als Aristokrat des Klaviers, als Klangpoet und lyrischer Virtuose wird der italienische Pianist bezeichnet, dessen Karriere mit Preisen am Tschaikowsky- und Géza Anda-Wettbewerb ihren Anfang nahm.
Gerade wo Pietro De Maria die Zwischentöne zum subtilsten Ausdrucksmittel formt, kommen seine schier unbegrenzten pianistischen Möglichkeiten auf beglückende Weise zum Zuge. Er spielt so, wie er an Musik denkt, ohne den Übergang zwischen Idee und Realität überhaupt spürbar werden zu lassen.
Pietro De Marias rege Konzerttätigkeit führt ihn in die bedeutendsten Säle und Festivals Europa, als Solist ist er unter Dirigenten wie Gary Bertini, Myung-Whun Chung, Vladimir Fedoseyev, Daniele Gatti, Alan Gilbert, Eliahu Inbal, Marek Janowski, Ton Koopman, Ingo Metzmacher und Sándor Végh aufgetreten.
Der Pianist wurde 1967 in Venedig geboren, wo er auch seine pianistische Ausbildung erhielt. Sein Talent zeigte sich früh, bereits mit dreizehn Jahren gewann er den ersten Preis am internationalen Klavierwettbewerb „Alfred Cortot“ in Mailand. Später setzte er seine Studien bei Maria Tipo am Genfer Konservatorium fort, wo er 1988 mit einem „Premier Prix de Virtuosité“ abschloss.
PietroDe Maria ist von den wichtigsten italienischen Konzertveranstaltern eingeladen worden, zwischen März 2007 und Ende 2009 das gesamte Klavierwerk von Frédéric Chopin aufzuführen. Dieses bei DECCA/Universal produzierte Grossprojekt wird von der angesehenen Fachpresse mit grossem Beifall bedacht.
Die Aufführung von zeitgenössischer Musik ist eine wichtige Komponente von Pietro De Marias Konzerttätigkeit. Vor kurzem ist er mit der italienischen Erstaufführung von Ivan Fedeles Concerto für zwei Klaviere und Orchester in Mailand aufgetreten. Unter seinen Aufnahmen befinden sich drei Sonaten von Clementi (erschienen bei NAXOS), ein Live-Rezital am „Miami International Piano Festival“ für VAI Audio, sowie Beethovens Gesamtwerk für Violoncello und Klavier mit Enrico Dindo für DECCA.
Im November 2009 war Pietro De Maria zu Gast beim 16e Festival Piano en Valois d’Angoulême ,Frankreich. Innerhalb von zwei Wochen führte De Maria das gesamte Klavierschaffen von Frédéric Chopin auf. Die Fachpresse beschrieb begeistert ... "von dem überwältigend Erfolg und seiner pianistischen Ausdruckskraft" - so Alain Cochard von der Presse.
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